Projekte und Aktionen

“Fairtrade – Stand” im Familienzentrum

Unser Projekt

In der Vorschulkindarbeit wollen wir uns dem globalen Thema Gerechtigkeit widmen.
Gemeinsam mit den Kindern wollen wir schauen, wo unser Essen herkommt und wie es anderen Menschen auf der Welt ergeht. Wir möchten den Kindern und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich für mehr Gerechtigkeit und gegen Armut einsetzen kann, z.B. durch das Einkaufen bestimmter Produkte.
Darum möchten wir Sie einladen, unseren Fairtrade-Stand zu besuchen, an dem wir gemeinsam mit den Kindern und in Kooperation mit dem ortsansässigen Weltladen fair gehandelte Produkte verkaufen.

Jeden Donnerstag von 11.45 – 12.30 Uhr haben wir geöffnet.

Es wird dort vielfältige Produkte in unterschiedlichen Preisklassen geben.

Auch bei Fragen dürfen Sie gerne auf uns zukommen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Interesse!

Fairtrade – Was ist das?

„Fairtrade“ bezieht sich auf fairen Handel, strebt nach Gerechtigkeit im internationalen Warenaustausch und will u.a. das Leben von Kleinbauern und Plantagenarbeitern nachhaltig verbessern.
Es geht darum, einen gewissen Lebensstandard zu gewährleisten und den meist benachteiligten Menschen innerhalb des Handelssystems zu helfen.
Das Fairtrade-Siegel auf Produkten sichert nun, dass die Produkte den Herstellern zu angemessenen Preisen abgekauft werden und ökologische, ökonomische und soziale Standards eingehalten werden (umweltschonende Mittel, Verbot von Kinder-, Sklaven- und Zwangsarbeit, Schutzkleidung, Mindestlöhne u.a.).

Fairtrade – Warum?

Im Buch Amos kritisiert Gott den Lebensstil der Israeliten.
Die Reichen feierten die tollsten Gottesdienste. Doch in ihrem alltäglichen Leben fand dieser geistliche Bereich keinen Platz. Die Reichen lebten auf Kosten der Armen, beuteten sie aus.
Auch heute ist das oft nicht anders. Auch wir legen viel Wert auf einen gut dargestellten Gottesdienst und leben im Alltag wenig davon. Bei Gott gibt es die Trennung von geistlichem und normalem Leben nicht. Gott fordert in Amos 5, 24, dass Gerechtigkeit fließen soll, wie ein nie versiegender Bach. Gerechtigkeit soll das ganze Land fluten, und wir Christen sind aufgefordert, dies zu ermöglichen. Das geht zum Beispiel durch unser Konsumverhalten.
Wie oben beschrieben, ist es auch im Bereich des Handels dringend notwendig, sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Gerade wir Christen sollten hier als Vorbild vorangehen.

Wir müssen unser Konsumverhalten überdenken und uns fragen, wen oder was wir mit unserem Geld unterstützen. Sind es Großkonzerne, die ihre Hersteller ausbeuten? Oder sind es Firmen und Werke, die sich für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel einsetzen?
Nur so können wir verantwortungsbewusst konsumieren und genau das ist unser Auftrag als Christen. Wir haben eine Verantwortung gegenüber Gott, der Umwelt und unseren Mitmenschen.

Mehr Informationen erhalten sie bei:
Carmen Cyris 0 27 71.2 63 81-21