Wichtige Bausteine unserer Arbeit

Jesus sagt: „Lasset die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.“ Markus 10 Vers 14, Bibel

Glaube

Wir erzählen regelmäßig biblische Geschichten. Wir erzählen und gestalten sie so, dass die Kinder einen Bezug zu ihrem Leben herstellen, sie ermutigen und stark machen können. Das zentrale Thema dieser Geschichten ist, dass Gott uns liebt, wie wir sind und dass er uns auf unserem Weg immer begleitet und wir niemals alleine sind.

Bewegung

Kinder möchten gehen, springen, laufen, rennen, tanzen, hüpfen, toben – aber auch klettern, balancieren, kopfüber hängen, schaukeln, rutschen, rollen und vieles mehr. Bewegung ist für ihre gesamte Entwicklung enorm wichtig. Im Alltag achten wir darauf, dass sie nicht zu kurz kommt. Bewegung heißt auch: Viele Wege sind offen, Neues darf gewagt und ausprobiert werden. Kinder können sich in unserer Einrichtung im Turnraum oder beim Turnen in der Turnhalle (mittwochsnachmittags), im Flurbereich und auf unserem großen Außengelände bewegen und somit ihrem Bedürfnis nachkommen.

Natur

Wir sind regelmäßig draußen in der Natur. Dort können Bewegungsabläufe trainiert werden, die im Raum schlecht möglich sind. Weiches Moos und raue Rinde laden zum Fühlen und Tasten ein. Auch Geräusche, vom Vogelgezwitscher bis zur Motorsäge, und Gerüche nach nasser Erde, reifen Pilzen, regen alle Sinne an. Wir erleben die Jahreszeiten hautnah und begreifen etwas vom Werden und Vergehen allen Lebens. Dazu lädt auch unserer naturnahes Außengelände ein.

Musik

Musik schafft Lebensfreude. Tönen und Lautieren, Spontangesänge und Lieder, allerlei Klänge und Geräusche prägen unseren Alltag. Musik macht Spaß und ist nicht nur Lerngegenstand, sondern ein wichtiger Lernbegleiter: zu jedem Lernthema können wir Lieder singen, vom Zählen, von Farben, von den Jahreszeiten. Spracherwerb durch Lieder mit Fingerspielen und dem Körper in Bewegung geht spielend einfach. Gesang und Spielen mit Instrumenten hat in unserem Alltag einen hohen Stellenwert.

Dialog

Wir schaffen Gesprächsanlässe, die Kindern helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und ihre Meinung zu formulieren. Im Dialog entstehen Regeln, die Grenzen und Freiräume festlegen. Gemeinsam finden wir Lösungen. Die Kinder lernen, ihre Interessen und Bedürfnisse zu artikulieren und können eine Streit- und Sprechkultur erproben. Dabei dürfen getrost Fehler gemacht werden.

Eingewöhnung

Damit Kinder sich positiv entwickeln können, brauchen sie ein Umfeld, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen. Gerade die Eingewöhnungsphase eines Kindes ist für uns eine solche Schlüsselsituation, bei der ein wichtiger Grundstein für die gesamte Kindergartenzeit gelegt wird. Unser Ziel ist es, dass der/die Erzieher/In zu einem „sicheren Hafen“ für das Kind wird. Die Eingewöhnung richtet sich aber nicht nur am Kind aus, sondern auch an den Eltern des Kindes.

Förderung

Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan stellt für uns die Grundlage dar, mit der wir Bildungsprozesse verstehen und begleiten wollen. Dabei sind für uns das Bild vom Kind, die Erziehungspartnerschaft, der Bildungsprozess und die Rolle der Erzieher/In von besonderer Bedeutung.

Ein wichtiger Baustein ist der, dass wir Kinder schon vor der Geburt mit grundlegenden Kompetenzen, sowie einem reichhaltigen Lern- und Entwicklungspotenzial ausgestattet ansehen. Es ist uns wichtig, dass Entwicklungs- und Lernverläufe nicht nach vorgegebenen Entwicklungsmaßstäben verlaufen, sondern sich sehr viel individueller gestalten.

Förderung geschieht in unserer Einrichtung in alltäglichen, auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmten Prozessen.